Hinweise und Tipps
Veranstaltungen
Glücksspielsucht-Forschung, 2.2.2012 bis 3.2.2012. Die
Glücksspielsucht-Forschung der Bundesländer – wissenschaftliche
Erkenntnisse für Prävention, Hilfe und Politik. kongress@isd-hamburg.de
Essstörungen und assoziierte Krankheitsbilder. 23.3.2012 bis 24.3.2012. http://www.ess-stoerung.eu/index-Dateien/Page13064.htm
15. Substitutionsforum - Plattform für Drogentherapie, 14.4.2012 bis 15.4.2012, Schlosshotel Mondsee, www.oegabs.at
ÖAKDA, 9.5.2012 bis 11.5.2012,St.Georgen am Längsee (Kärnten), www.oevdf.at/tag/oeakda
17. Suchttherapietage in Hamburg vom 29. Mai bis 01. Juni 2012, Schwerpunktthema: Sucht und Politik,Universität Hamburg
Workshop „Sucht, Zwang und Essstörung – die hypnosystemische Perspektive“ mit Gunther Schmidt, 27.-29.9.2012, Graz, www.akjf.at
Literaturtipp: John Burnside, Lügen über meinen Vater. Verlag:Knaus, München, 2011, ISBN:978-3-8135-0315-9
Eine Geschichte von alttestamentarischer Wucht ? John Burnsides großer
Text über seinen Hass auf den Vater Am Ende wünscht John Burnside
seinem Vater nur noch den Tod. Er hat für den Mann, der über Jahre die
Familie terrorisiert, der lügt und säuft, einzig Hass übrig. Doch er
verbirgt seine Gefühle und schweigt. Bis die Begegnung mit einem
Fremden ihn zwingt, sich seinen Erinnerungen zu stellen und diese
Geschichte von alttestamentarischer Wucht zu erzählen.Der Vater war ein
Nichts. Als Säugling auf einer Türschwelle abgelegt. Zeitlebens
erfindet er sich in unzähligen Lügen eine Herkunft, will Anerkennung
und Bedeutung. Er ist brutal, ein Großmaul, ein schwerer Trinker, ein
Tyrann. Seine Verachtung zerstört alles, die Mutter, die Familie, John.
Dieser hat als junger Mann massivste Suchtprobleme, landet in der
Psychiatrie und erkennt in den eigenen Exzessen den Vater. Erst die
Entdeckung der Welt der Literatur eröffnet ihm eine Perspektive. Nur
einem Autor vom Kaliber John Burnsides kann es gelingen, eine solche,
auch noch autobiographische Geschichte in Literatur zu überführen. So
ist dieses Buch ein radikal wahrer Blick in die menschlichen Abgründe
und zugleich eine Feier der Sprache.